Features im Radio

Features

Samstag 09:05 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit

Vernarbte Kinderseelen - Wie Misshandlung für"s Leben prägt von Matthias Bertsch

Samstag 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

"Robert Schumann in Düsseldorf". Die Stadt Düsseldorf setzte auf seinen großen Namen und warb um Robert Schumann als Musikdirektor. Der kam gerne, gemeinsam mit seiner Frau, der berühmten Pianistin Clara Schumann. Der Komponist hatte nach der gescheiterten Revolution von 1848 seine musikalische Heimat in Dresden verloren. Doch Düsseldorf wurde ein Desaster. Feature von Eva Weissweiler. Übernahme WDR 2016 Im September 1850 trifft Robert Schumann in Düsseldorf ein, um das Amt des Städtischen Musikdirektors zu übernehmen. Seine fünf Kinder und seine Frau Clara, eine berühmte Pianistin, kommen mit ihm. In Düsseldorf komponiert Schumann fast ein Drittel seines Gesamtwerks, darunter die berühmte "Rheinische Symphonie". Aber er leidet zunehmend unter psychischen Problemen und begeht im Februar 1854 einen Selbstmordversuch. Eva Weissweiler ist der Frage nachgegangen, warum der Sachse im Rheinland scheitern musste. Am 29. Juli jährt sich Robert Schumanns Todestag zum 165. Mal.

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Sommerreihe: Der Club der Hundertjährigen "Ich werde mich noch beim Sterben langweilen." - Oder die paradoxe Lebenslust der Ilse Aichinger Von Eva Schobel Wiederholung: So. 15.04 Uhr Produktion: ORF 2011

Samstag 12:05 Uhr Bayern 2

Zeit für Bayern

Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Wiederholung um 21.05 Uhr Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Lärm gehört seit ältesten Zeiten in allen Kulturen zum Feiern und zu jedem Fest. Man lässt es buchstäblich einmal "richtig krachen". Dafür wurde schon in der Antike alles genutzt, was laut ist: Glocken und riesige Schellen, Ratschen, Klöppel und Peitschen. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 14. Jahrhundert setzt eine neue Tradition ein. Ebenso wie bis heute in orientalischen Ländern vor Freude in die Luft geschossen wird, böllern bei uns etwa die Berchtesgadener Weihnachtsschützen in der Heiligen Nacht und zu Silvester. Aus diesem Schießen hat sich in der Barockzeit die europäische Variante "Feuerwerk" entwickelt. In der Zeit für Bayern-Sendung besucht Sarah Khosh-Amoz den Feuerwerker Peter Ruppert in Unterhaching bei München. Mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft "Himmelsschreiber". Und Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg stellt Feuerwerke noch selbst her und tüftelt an neuen Kreationen. Ein Feature über Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks Feierkultur. Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Im Juni 1616 zerstören, Frost, Regen und Hagel die Ernte. Bereits wenige Wochen später sind die Schuldigen gefunden. Nachweislich kommen 420 Menschen im Hexenturm im unterfränkischen Zeil ums Leben. Die meisten sind Frauen. Zwei Mal ist das Wetter Anlass für die Hexenverfolgung. Für die Menschen des Mittelalters sind Wetterphänomene ein ungeheuerliches Schauspiel, das als göttliches Wunderzeichen gedeutet wird. Mit Glockengeläut und Kanonenschüssen versuchen sie Gewitter zu vertreiben. Vergeblich! Das Wetter bleibt ein großes Rätsel. Auch die Sternegucker suchen nach Antworten und glauben sie bei den Planeten gefunden zu haben. So deutet etwa der Altdorfer Astrologe Abdias Trew: Merkur könne je nach Stand zur Sonne Winde hervorrufen, "die verhältnismäßig reich an Dunst sind, örtlich Schnee- oder Regenfälle" mit sich brächten. Erst im 18. Jahrhundert beginnen Wissenschaftler in Bayern Messungen durchzuführen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt sich dem Wetter an. Es entsteht ein erstes Netz von Beobachtungsstationen, etwa auf dem Hohen Peißenberg. Einfache Instrumente erfassen Luftdruck und Temperatur. Noch heute gibt es auf dem Hohen Peißenberg eine voll automatisierte Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes. Eine Vielzahl von Daten fließen beim Deutschen Wetterdienst in München zusammen, um mit Hilfe von hochkomplexen Modellen das Wetter vorherzusagen. Ein Wetter das man meint, jederzeit im Griff zu haben - über das Handy per App. Gleichzeitig hat das Wetter noch immer nicht seine Ungeheuerlichkeit verloren und unsere Generation muss mit dem Klimawandel erkennen: Wetter ist auch menschengemacht.

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Die Kunst des Geräusche Machens erkundet von Max Bauer, Andrea Kilian und Bernhard Jugel BR 2017 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Das Handwerk des Geräusche Machens wird ausschließlich durch Überlieferung gelehrt und weiter gegeben, bis heute. Kleine Geheimnisse der Klangerzeugung werden gehütet wie Zaubertricks. Wer einmal einen Geräuschemacher bei seiner Arbeit im Studio oder live auf der Bühne gesehen und gehört hat, wird verzaubert als wäre es die Show eines Magiers. Das Handwerk lebt vom Spagat zwischen Konkretem (Material) und Abstraktem (Klang). Im englischen Sprachgebrauch ist der Film-Geräuschemacher ein "foley artist". Aber wurde diese Kunst tatsächlich erst 1929 von dem Amerikaner Jack Donovan Foley erfunden, dessen Nachname in der Folge eben zum englischen Synonym für "Geräuschemacher" wurde? Auch in Deutschland zeugt wenig später der berühmte Schlager "Mein Bruder macht im Tonfilm die Geräusche" von einer faszinierenden Handwerkskunst. Der Geräuschemacher Max Bauer erkundet die Wurzeln seiner Zunft und gibt Einblicke in die Entstehung, Entwicklung und in die Geheimnisse eines Berufes, der normalerweise nur im Verborgenen ausgeführt wird. Das Feature spannt historisch den Bogen von der Antike hin zum Barock und zur Kunst-Philosophie des 18. Jahrhunderts. Es erzählt von den ersten "Sound-effects-men", die hinter der Kinoleinwand ihre wunderbare Kunst entfalten und vom professionalisierten Handwerk der Tonfilmzeit in den 30er Jahren. Die heutige Praxis dieses Berufs steht bei Besuchen in Tonstudios und in Gesprächen mit Geräuschemachern und anderen Sound-Spezialisten im Mittelpunkt. Ausgangspunkt der Geräuscherkundungen ist ein Besuch des noch heute betriebenen Donnerschachts im Münchner Residenztheater.

Samstag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Kunst und Politik Von documenta bis Restitution Folge 3 - Propaganda braucht Profis Von Ralf Homann und Mareike Maage

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Die explosiven Reste der Vergangenheit - Blindgänger Von Sascha Wundes Regie: Andrea Leclerque Mit: Jonathan Bruckmeier und Lilli Lorenz Ton: Manfred Seiler Produktion: SWR 2021 Länge: 50"45 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind kein Phänomen im Rückgang. Mit der Erschließung neuer Baugebiete steigt die Zahl der Funde. Eine Deutschlanderkundung mit Entschärfungsteams. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo in Deutschland ein Blindgänger gefunden wird. Wir leben auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs, darunter immer noch Tausende Tonnen nicht explodierter Bomben. Die Gefahr, die damals vom Himmel drohte, droht heute aus dem Erdreich. Und obwohl jedes Jahr Tausende Blindgänger entschärft werden, steigt die Zahl der Bombenfunde an. Grund ist die zunehmende Verdichtung der urbanen Räume, jede freie Fläche wird bebaut: Mehr Bagger, mehr Bomben. Wenn die letzten Zeugen des Zweiten Weltkriegs gestorben sind, werden immer noch Blindgänger an die Zeit erinnern. Sascha Wundes, geboren 1971 in Solingen, studierte Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Lebt seit 2005 in Dortmund, wo er mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Seit 2008 ab und zu Hörfunkautor. Zuletzt: "Das letzte Mal" (SWR 2017, gefördert durch ein Hörspiel-Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW) und "Diesseits der Stille" (NDR 2017). Die explosiven Reste der Vergangenheit - Blindgänger

Samstag 21:05 Uhr Bayern 2

Zeit für Bayern

Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorologen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Lärm gehört seit ältesten Zeiten in allen Kulturen zum Feiern und zu jedem Fest. Man lässt es buchstäblich einmal "richtig krachen". Dafür wurde schon in der Antike alles genutzt, was laut ist: Glocken und riesige Schellen, Ratschen, Klöppel und Peitschen. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 14. Jahrhundert setzt eine neue Tradition ein. Ebenso wie bis heute in orientalischen Ländern vor Freude in die Luft geschossen wird, böllern bei uns etwa die Berchtesgadener Weihnachtsschützen in der Heiligen Nacht und zu Silvester. Aus diesem Schießen hat sich in der Barockzeit die europäische Variante "Feuerwerk" entwickelt. In der Zeit für Bayern-Sendung besucht Sarah Khosh-Amoz den Feuerwerker Peter Ruppert in Unterhaching bei München. Mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft "Himmelsschreiber". Und Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg stellt Feuerwerke noch selbst her und tüftelt an neuen Kreationen. Ein Feature über Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks Feierkultur. Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Im Juni 1616 zerstören, Frost, Regen und Hagel die Ernte. Bereits wenige Wochen später sind die Schuldigen gefunden. Nachweislich kommen 420 Menschen im Hexenturm im unterfränkischen Zeil ums Leben. Die meisten sind Frauen. Zwei Mal ist das Wetter Anlass für die Hexenverfolgung. Für die Menschen des Mittelalters sind Wetterphänomene ein ungeheuerliches Schauspiel, das als göttliches Wunderzeichen gedeutet wird. Mit Glockengeläut und Kanonenschüssen versuchen sie Gewitter zu vertreiben. Vergeblich! Das Wetter bleibt ein großes Rätsel. Auch die Sternegucker suchen nach Antworten und glauben sie bei den Planeten gefunden zu haben. So deutet etwa der Altdorfer Astrologe Abdias Trew: Merkur könne je nach Stand zur Sonne Winde hervorrufen, "die verhältnismäßig reich an Dunst sind, örtlich Schnee- oder Regenfälle" mit sich brächten. Erst im 18. Jahrhundert beginnen Wissenschaftler in Bayern Messungen durchzuführen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt sich dem Wetter an. Es entsteht ein erstes Netz von Beobachtungsstationen, etwa auf dem Hohen Peißenberg. Einfache Instrumente erfassen Luftdruck und Temperatur. Noch heute gibt es auf dem Hohen Peißenberg eine voll automatisierte Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes. Eine Vielzahl von Daten fließen beim Deutschen Wetterdienst in München zusammen, um mit Hilfe von hochkomplexen Modellen das Wetter vorherzusagen. Ein Wetter das man meint, jederzeit im Griff zu haben - über das Handy per App. Gleichzeitig hat das Wetter noch immer nicht seine Ungeheuerlichkeit verloren und unsere Generation muss mit dem Klimawandel erkennen: Wetter ist auch menschengemacht.

Samstag 21:05 Uhr BR-Heimat

Zeit für Bayern

Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorologen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Es riecht nicht alles gut was kracht Kleine Kulturgeschichte des Feuerwerks in Bayern Von Sarah Khosh-Amoz Lärm gehört seit ältesten Zeiten in allen Kulturen zum Feiern und zu jedem Fest. Man lässt es buchstäblich einmal "richtig krachen". Dafür wurde schon in der Antike alles genutzt, was laut ist: Glocken und riesige Schellen, Ratschen, Klöppel und Peitschen. Mit der Erfindung des Schießpulvers im 14. Jahrhundert setzt eine neue Tradition ein. Ebenso wie bis heute in orientalischen Ländern vor Freude in die Luft geschossen wird, böllern bei uns etwa die Berchtesgadener Weihnachtsschützen in der Heiligen Nacht und zu Silvester. Aus diesem Schießen hat sich in der Barockzeit die europäische Variante "Feuerwerk" entwickelt. In der Zeit für Bayern-Sendung besucht Sarah Khosh-Amoz den Feuerwerker Peter Ruppert in Unterhaching bei München. Mit seinem Sohn betreibt er das Geschäft "Himmelsschreiber". Und Peter Sauer aus Gersthofen bei Augsburg stellt Feuerwerke noch selbst her und tüftelt an neuen Kreationen. Ein Feature über Vergangenheit und Gegenwart eines Stücks Feierkultur. Wettermacher in Bayern ... Von Hexen, Meteorolgen und Luftverpestern Von Carlo Schindhelm Im Juni 1616 zerstören, Frost, Regen und Hagel die Ernte. Bereits wenige Wochen später sind die Schuldigen gefunden. Nachweislich kommen 420 Menschen im Hexenturm im unterfränkischen Zeil ums Leben. Die meisten sind Frauen. Zwei Mal ist das Wetter Anlass für die Hexenverfolgung. Für die Menschen des Mittelalters sind Wetterphänomene ein ungeheuerliches Schauspiel, das als göttliches Wunderzeichen gedeutet wird. Mit Glockengeläut und Kanonenschüssen versuchen sie Gewitter zu vertreiben. Vergeblich! Das Wetter bleibt ein großes Rätsel. Auch die Sternegucker suchen nach Antworten und glauben sie bei den Planeten gefunden zu haben. So deutet etwa der Altdorfer Astrologe Abdias Trew: Merkur könne je nach Stand zur Sonne Winde hervorrufen, "die verhältnismäßig reich an Dunst sind, örtlich Schnee- oder Regenfälle" mit sich brächten. Erst im 18. Jahrhundert beginnen Wissenschaftler in Bayern Messungen durchzuführen. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt sich dem Wetter an. Es entsteht ein erstes Netz von Beobachtungsstationen, etwa auf dem Hohen Peißenberg. Einfache Instrumente erfassen Luftdruck und Temperatur. Noch heute gibt es auf dem Hohen Peißenberg eine voll automatisierte Beobachtungsstation des Deutschen Wetterdienstes. Eine Vielzahl von Daten fließen beim Deutschen Wetterdienst in München zusammen, um mit Hilfe von hochkomplexen Modellen das Wetter vorherzusagen. Ein Wetter das man meint, jederzeit im Griff zu haben - über das Handy per App. Gleichzeitig hat das Wetter noch immer nicht seine Ungeheuerlichkeit verloren und unsere Generation muss mit dem Klimawandel erkennen: Wetter ist auch menschengemacht.

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